klangschalenKlangschalen.

Klangschalen kommen ursprünglich aus Asien und bestehen aus einer Messinglegierung, in der 5-12 Metallen enthalten sind, zum Beispiel Blei, Zinn, Eisen, Kupfer, Quecksilber, Silber und Gold.
Bei der Herstellung wird das Metallgemisch unter Hitze in Form getrieben (gehämmert) und anschließend poliert.

Es ist wenig bekannt über die Ursprünge der Klangschalen und es ist kaum Schriftliches übermittelt. Als sicher gilt, dass Klangschalen in Osttibet und den Anrainerstaaten wie Nepal und vor allem Indien verbreitet waren.
Gegossene Schalen finden sich auch in Japan und China.

Es heißt, dass Klangschalen ursprünglich schamanistische Objekte waren, deren Einsatz mittlerweile in Vergessenheit geraten ist.

Andererseits werden die Schalen oft einfach als Alltagsgegenstände verwendet:
In Assam benützen die Menschen die kleinen Schalen zum Dal-Essen, in Orissa werden Schalen bis heute gerne zu Hochzeiten verschenkt.
In Nepal sollen Schwangere wegen der zugesetzten Metalle aus den Schalen essen.
Dort werden die Schalen auch für eine Art Klangtherapie verwendet, bei der harmonische und disharmonische Klänge eingesetzt werden.

In Japan und China werden Klangschalen zu rituellen Zwecken in den dortigen buddhistischen Tempeln und Zen-Klöstern eingesetzt.

 

Progressive Klangentspannung.

Um zu verstehen, was eine Progressive Klangentspannung nach Sangani von einer progressiven Muskelentspannung nach Jacobson unterscheidet, muss man erstmal wissen, um was es sich im Einzelnen handelt:

Bei der progressiven Muskelentspannung (kurz PME) oder Tiefenmuskelentspannung nach Edmund Jacobson handelt es sich um ein Verfahren, bei dem durch die willentliche und bewusste An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht werden soll. Dabei werden nacheinander die einzelnen Muskelpartien in einer bestimmten Reihenfolge zunächst angespannt, die Muskelspannung wird kurz gehalten, und anschließend wird die Spannung gelöst. Die Konzentration der Person wird dabei auf den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung gerichtet und auf die Empfindungen, die mit diesen unterschiedlichen Zuständen einhergehen. Ziel des Verfahrens ist eine Senkung der Muskelspannung unter das normale Niveau aufgrund einer verbesserten Körperwahrnehmung. Mit der Zeit soll die Person lernen, muskuläre Entspannung herbeizuführen, wann immer sie dies möchte.

Bei der Klangentspannung (kurz KE) werden verschiedene Klangschalen nacheinander angeschlagen und ein harmonisches Klanggefühl im Raum erzeugt. Die in Meditationshaltung am Boden liegenden Personen nehmen die Klänge über die Ohren wahr und werden in einen entspannten Zustand, ähnlich einer Meditation, versetzt.

Das Besondere an der Progressiven Klangentspannung (kurz PKE) nach Sangani ist, dass die positiven Effekte beider Anwendungen sinnvoll miteinander kombiniert und damit intensiviert werden.
Der Rhythmus von Anspannen (heller Ton) und Entspannen (tiefer Ton) wird durch die Klangschalen begleitet, erleichtert und vertieft. Der entspannte Zustand in den einzelnen Körperbereichen wird deutlicher spürbar, die Harmonisierung der Muskulatur im gesamten Körper ist am Ende tiefer und nachhaltiger wahrnehmbar. Besonders gut geeignet ist diese Methode für Personen, die gerne das Gefühl haben „mitarbeiten“ zu können, die keine aktiven Meditationen mögen, oder die sich und ihren Körper gerne mit den Schwingungen von Klangschalen vertraut machen möchten.

Somit ist die Progressive Klangentspannung hervorragend geeignet bei Rückenverspannungen durch Überbelastung, Stress oder dauernder Fehlhaltung und hilft auch sehr gut Sportlern zum Regenerieren, zum Ganzkörperentspannen oder einfach nur zum Wohlfühlen.